Was bedeutet es, jüdisch zu sein?
Darüber schreibt Barbara Honigmann – autobiographisch, aber auch in der Beschäftigung mit dem Werk anderer. Ihre Texte erzählen sehr persönlich, humorvoll und lebensklug von der Suche nach dem immer schwierig bleibenden Judentum. Ihr Weg führte sie von Ostberlin, wo sie 1949 geboren wurde, in den Westen nach Frankreich und aus der Assimilation in das Tora-Judentum. Im ganz wörtlichen Sinn ist sie un-verschämt, also offen und unverstellt jüdisch.
Ihr Werk – darunter „Chronik meiner Straße“ (2015), „Georg“ (2019) und „Unverschämt jüdisch“ (2021) – wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Schiller-Preis des Landes Baden-Württemberg.
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Am Sonntag, den 30. März, von 13:00 – 17:00 Uhr präsentieren das Kulturforum südliche Bergstaße e.V. zusammen mit der alevitischen Gemeinde im Gemeindezentrum in der Baiertalerstr. 96 in Wiesloch eine Veranstaltung „Kunst im Zentrum – Kunst verbindet“. 6 Künstler zeigen ihre Werke und geben Einblick in ihre Technik. Für Musik, Essen und Trinken ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.